Das Privatleben mit Freunden im Netz teilen, Nachrichten austauschen und Fotos hochladen, ist mittlerweile einer der einfachsten und schnellsten Kommunikationswege geworden. Doch wie gefährlich sind Profile in sozialen Netzwerken insbesondere für Bewerber?

Die sozialen Netzwerke machen es Personalern inzwischen leicht, sich bereits vor dem ersten Gespräch ein möglichst genaues Bild von einem Bewerber zu machen. Wenn Sie gerade in der Bewerbungsphase stecken, sollten Sie sich daher gut überlegen, wie Sie sich im Social Web präsentieren und welche Informationen Sie über sich preisgeben. Wir erklären Ihnen, worauf Jobsuchende auf ihren Profilseiten achten sollten.

Gestalten Sie Ihr Facebook-Profil clever

Facebook ist eine persönliche und emotionale Plattform und kein Karrierenetzwerk wie beispielsweise XING. Schauen sich Personaler ein Facebook-Profil an, wollen sie mehr über das Privatleben, die Lebenseinstellung und Freizeitaktivitäten des Bewerbers herausfinden. Das können Sie nutzen, um gezielt Eigenwerbung zu betreiben – vorausgesetzt Sie beachten ein paar Kleinigkeiten bei der Nutzung von Facebook.

  • Nutzen Sie die Privatsphäre-Funktion der Netzwerke. In der Regel können Sie genau festlegen, wer Ihr vollständiges Profil, Ihre Fotos und privaten Angaben einsehen kann und wer nicht.
  • Haben Sie ein ganz öffentlich zugängliches Profil, achten Sie darauf, dass keine unangemessenen, keine provokativen Fotos oder sonstige Informationen einsehbar sind. Fotos, die den Konsum von Alkohol oder Drogen zeigen, vermitteln einen negativen Eindruck.
  • Überlegen Sie, welches Bild Sie abgeben möchten und richten Sie daran die Inhalte und Aussagen Ihres Profils aus. Mit welchen Posts Sie punkten, hängt von der Stelle ab, die Sie suchen.
  • Auch die richtigen „Likes“ zeichnen ein Bild von Ihnen. Achten Sie darauf, dass Sie passende Veranstaltungen, Organisationen und Fanpages mit „Gefällt mir“ markieren.
  • Verzichten Sie auf einen unprofessionellen Nutzernamen.
  • Veröffentlichen Sie keine abschätzigen Kommentare über den ehemaligen Arbeitgeber oder Kollegen.
  • Achten Sie auf eine korrekte Rechtschreibung und grammatikalische Ausdrucksweise.

Auch viele Personaler haben ein Facebook-Profil. Vergessen Sie aber nicht, dass diese vor allem privat genutzt werden. Daher sind Freundschaftsanfragen und Nachrichten an Personaler auf Facebook ein Tabu. Nutzen Sie hierfür lieber die Business-Netzwerke XING oder LinkedIn.

Gute Nachrichten für Facebook-Nutzer auf Jobsuche

Ein professionelles Foto, kreative Hobbys oder ein Gesamtbild, das vermittelt, dass der Kandidat zum Unternehmen passt, haben durchaus positive Auswirkungen auf den Entscheidungsprozess von Personalern. ALSO: Beachten Sie einfach ein paar Kleinigkeiten bei der Nutzung von Social Media-Kanälen und schon kann Ihnen Ihr Profil bei der Jobsuche helfen.

Auf Jobsuche? Dann schauen Sie doch ganz unverbindlich in unseren Jobfinder oder setzen Sie sich mit uns direkt in Verbindung! Wir sind immer auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Mitarbeitern.

Foto: Pixabay 1276248

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