Der starre „Acht-Stunden-Job“ ist auf dem Rückzug

Unsere Arbeitswelt ist im Wandel – es entstehen nicht nur neue Berufe, gefragt sind auch flexible, intelligente Arbeitszeitmodelle. Sie sollen die Möglichkeit bieten, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, aber auch ausreichend Raum für die berufliche Entwicklung lassen. Wir haben eine Übersicht zusammengestellt und erläutern Ihnen die verschiedenen Arten der flexiblen Arbeitszeit und was deren Besonderheiten sind.

Gleitzeit

Das wohl bekannteste Modell ist die Gleitzeit. Beschäftigte können innerhalb eines vorgegebenen Rahmens, die Lage, Verteilung und Dauer der Arbeitszeit selbst festlegen. In den meisten Betrieben gibt es jedoch Kernarbeitszeiten, in denen die Mitarbeiter anwesend sein müssen. Den Rest regelt ein Arbeitszeitkonto.

Funktionszeit

Bei der Funktionszeit haben Mitarbeiter keine verpflichtenden Anwesenheitszeiten mehr. Entscheidend ist das Arbeitsergebnis.  An die Stelle von festen Anwesenheitszeiten treten die Funktionszeiten – also Zeiträume, zu denen bestimmte Arbeitsbereiche funktionsfähig sein müssen. Wie das zu schaffen ist, regelt das Team selbst. Damit das Modell in der Praxis gut funktioniert, muss das Team miteinander harmonieren und kommunizieren.

Wahlarbeitszeit

Im Rahmen der Wahlarbeitszeit stellt der Arbeitgeber Personalpläne, die genau auf den Arbeitsanfall abgestimmt sind und einen festgelegten kontinuierlichen Betrieb sicherstellen. Die Personalpläne berücksichtigten neben dem Arbeitsvolumen auch Freizeitbedarfe der Beschäftigten. Voraussetzung für das Funktionieren dieses Systems, ist eine vielfältige Belegschaft. Zudem muss der Betrieb die Stoßzeiten genau kennen, um mit genügend Vorlauf planen zu können.

Vertrauensarbeitszeit

Bei der Vertrauensarbeitszeit bekommt der Angestellte einen Termin bis zu dem bestimmte Aufgaben oder Projekte erledigt sein müssen. Voraussetzung hierfür sind Mitarbeiter, die über ein gutes Zeitmanagement verfügen. Wichtig ist es zudem, dass die Zielvereinbarungen realistisch, in Absprache mit den Mitarbeitern getroffen werden.

Lebensarbeitszeit

Bei der Lebensarbeitszeit werden Überstunden der Mitarbeiter langfristig auf einem Zeitkonto gutgeschrieben. Je nach Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, können die Angestellten die Überstunden blockweise, beispielsweise für ein „Sabbatical“ oder einen früheren Renteneintritt, nehmen.

Job-Sharing

Das Job-Sharing ist streng genommen eine Form der Teilzeitarbeit. Dabei teilen sich zwei oder mehr Mitarbeiter einen Arbeitsplatz. Wie viele Stunden die gemeinsame Arbeitszeit beträgt, legt das Unternehmen fest. Wie sich die Job-Sharer die Aufgaben und Arbeitszeiten aufteilen, bleibt ihnen überlassen, solange es innerhalb des gesetzlichen Rahmens liegt.

Von Gleitzeit bis zum Lebensarbeitszeitkonto

Viele Arbeitnehmer wünschen sich, bei den Arbeitszeiten mitreden zu können. Betrieben kann es bei der Personalrekrutierung daher helfen, flexible Arbeitszeiten anzubieten. Viele Unternehmen nutzen daher die Möglichkeiten flexibler Arbeitszeiten, wenn auch in unterschiedlichem Maße. So sind Gleitzeit und Teilzeit als relativ leicht handhabbare Instrumente schon recht verbreitet, andere Formen wie z. B. Vertrauensarbeitszeit kommen noch weniger oft zum Einsatz.

Foto: Pixabay 1289781

Telefon

TELEFON

Rufen Sie uns an. Unsere Mitarbeiter
sind gern für Sie da.

 

E-Mail

E-MAIL

Schreiben Sie uns eine E-Mail.

 
XING
Facebook
RSS
 
kununu top company
igZ TÜV

MONDI Freiburg MONDI Offenburg MONDI Heilbronn MONDI Esslingen MONDI Kirchheim u.T. MONDI Ulm MONDI Augsburg MONDI München MONDI Bayreuth MONDI Zwickau MONDI Gera MONDI Wernigerode MONDI Neubrandenburg MONDI Greifswald MONDI Rostock MONDI Wismar MONDI Hamburg
FAQ Arbeitnehmer