Kauffrau für Büromanagement  – Organisationstalent am Schreibtisch

„Gute Zusammenarbeit fußt auf einer gesunden zwischenmenschlichen Beziehung und dem nötigen Verständnis füreinander.“

Frau Jasmin Müller beginnt ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der MONDI-Geschäftsstelle in Offenburg zum 01. September 2016. Die 20-Jährige absolviert seit 15.Februar 2016 bis zum offiziellen Ausbildungsbeginn bei MONDI ein Praktikum. Nach eigenen Angaben werde sie aber bereits jetzt  als „ganz normale Auszubildende“ behandelt.

Frau Jasmin Müller macht ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der MONDI-Geschäftsstelle in Offenburg. Foto: MONDI

Wir haben Frau Müller zu  ihrem Einstieg in die Berufswelt befragt und was für sie die Ausbildung bei MONDI besonders macht.

 

1.    Wie sind Sie auf die MONDI GmbH aufmerksam geworden?
Ich habe im Internet nach Personalagenturen gesucht, da mich diese Branche besonders interessiert.  Die Website von MONDI fand ich sehr ansprechend.

2.    Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei der MONDI entschieden?
Ich habe mich – anders als bei anderen Vorstellungsgesprächen – bei MONDI willkommen und aufgehoben gefühlt. Man wollte mich nicht nur als potentielle Auszubildende, sondern auch als Mensch kennenlernen. MONDI hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Ich hatte mich eigentlich initiativ als Personaldienstleistungskauffrau beworben. Diesen Beruf kann man in Offenburg leider nicht erlernen, da es hierfür (noch) keine Berufsschulklasse gibt. MONDI ist dennoch auf mich zugekommen und hat mir die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement vorgeschlagen – mit der Möglichkeit, mir während der Ausbildung zusätzlich all das anzueignen, was eine Personaldienstleistungskauffrau auch lernt. Deshalb darf ich aktuell auch in der Disposition arbeiten.

3.    Was zeichnet Ihrer Meinung nach die MONDI GmbH aus?
Die MONDI-Mitarbeiter behandeln Bewerber und Kunden in erster Linie als Menschen und gehen offen und herzlich mit ihnen um. Meistens sind die Beziehungen zu den Ansprechpartnern oder den externen Mitarbeitern sehr gut. Diese kommen auch gerne zu uns, was ich wichtig finde. MONDI bietet seinen Mitarbeitern außerdem viele Entwicklungsmöglichkeiten und honoriert gutes Arbeiten.

4.    Was haben Sie vor Ihrer Ausbildung erwartet und haben sich Ihre Wünsche erfüllt?
Wichtig ist für mich ein angenehmes Arbeitsklima – ich muss mit den Menschen gut auskommen mit denen ich zusammenarbeite. Das ist hier absolut gegeben. Ich mag alle gerne und fühle mich willkommen, respektiert und integriert. Ich habe beispielsweise das Gefühl jederzeit Fragen stellen zu dürfen. Niemand reagiert genervt, alle versuchen mir zu helfen und mir Dinge zu erklären – auch wenn es vielleicht zwei oder dreimal Mal sein muss. Mein Job darf nicht eintönig sein – das ist in der Zeitarbeit absolut nicht der Fall. Es ist immer was los und ich habe keine Langeweile während der Arbeit – das wäre die Hölle für mich, wenn ich der Uhr zusehen müsste. Von Freundinnen weiß ich, dass diese zu Beginn ihrer Ausbildung oft nur banale Dinge machen durften. Ich habe bei MONDI sofort einen eigenen Aufgabenbereich bekommen, den ich für sehr interessant und wichtig halte. Darüber werden mir bereits jetzt Aufgaben übertragen, die ich in einem anderen Unternehmen bestimmt noch nicht erledigen dürfte (z.B. ein Vorstellungsgespräch mit einem Bewerber führen – zur Sicherheit ist selbstverständlich noch ein Personaldisponent dabei).

5.    Wie läuft Ihre Ausbildung konkret ab?
Aktuell arbeite ich in der Disposition. Ich bekomme alles gezeigt was ich als Azubi erledigen kann und darf auch Wünsche äußern, was ich gerne einmal machen würde. Das schätze ich sehr. In der Zeitarbeit gibt es natürlich auch oft spontane Dinge, die zu tun sind. Auch hier finde ich meist eine passende Aufgabe für mich.

Ich durfte bereits das ein oder andere Vorstellungsgespräch mit potentiellen externen Mitarbeitern führen. Danach erfasse ich den Bewerber im ZAP und wenn er bei einem Kunden vorgeschlagen werden soll schreibe ich ein Profil für ihn. Natürlich schreibe ich auch Profile für Bewerber, die ich nicht persönlich getroffen habe oder gebe sie im Bewerbermanagement ein, was den Disponenten viel Zeit erspart. Oft kontaktiere ich Mitarbeiter, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden sollen.

Ich bin außerdem für Marketing und Social Media zuständig. Hier wird mir wirklich sehr viel Freiraum gegeben und ich kann meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich finde es toll, dass ich mein ganz eigenes Amt hier habe, obwohl ich noch nicht lange hier bin. Auch den Bereich der Sachbearbeitung werde ich bald kennenlernen. Demnächst darf ich auch einmal den Außendienst begleiten – darauf freue ich mich sehr. So werde ich zu einem echten Allrounder. Das empfinde ich als großen Vorteil.

6.    Was gefällt Ihnen besonders an der Arbeit?
Besonders gut an meiner Arbeit gefällt mir, dass sie so abwechslungsreich ist. Klar, man hat die typischen Azubi-Aufgaben, die immer gleich sind. Aber ansonsten verläuft jeder Tag anders. Es ist immer etwas los und wird nie langweilig. Interessant sind auch die unterschiedlichen Berufe, in denen unsere externen Mitarbeiter tätig sind. Ich genieße den Kontakt mit Menschen – jede Person ist einzigartig und es ist immer wieder interessant jemand neuen kennenzulernen und auf ihn einzugehen.

7.    Was war bis jetzt die größte Herausforderung für Sie?
Ein Vorstellungsgespräch zu führen. Ich wollte es unbedingt und wurde auch gelassen. Für mich war es anfangs schwierig den Überblick zu behalten, den Bewerber zu analysieren und ihm gleichzeitig das Gefühl zu geben, dass ich ein kompetenter Ansprechpartner bin und MONDI ein guter Arbeitgeber ist. Selbstverständlich bin ich auch jetzt noch bei Vorstellungsgesprächen nervös und hoffe, alles richtig zu machen. Mit jedem Mal werde ich aber sicherer und selbstbewusster.

 

Foto: MONDI