Zu meckern gibt es immer etwas. Das gilt auch am Arbeitsplatz. Sei es, dass ein Mitarbeiter sich am Arbeitstempo eines Kollegen stört oder den Chef die langen Pausen in seiner Abteilung nerven. Es ist aber nicht damit getan, Dampf abzulassen oder nur Andeutungen zu machen, die bei niemandem ankommen.

Kritik zu äußern fällt uns häufig schwer, da wir niemanden verletzen oder angreifen möchten. Im Berufsleben wird diese Hürde noch einmal erhöht, da man weder das Arbeitsklima belasten noch Ärger mit dem Chef provozieren möchte. Aber auch wenn es Überwindung kostet, wer sich über eine Kollegin oder einen Kollegen ärgert, darf das grundsätzlich auch ansprechen. Kritik unter Kollegen ist kein Tabu, sie ist sogar sehr wichtig.

Niemanden an den Pranger stellen

Wichtig ist es, dass Ihre Kritik sachlich und nicht personenbezogen ist. Hören Sie deshalb vor dem Gespräch noch einmal in sich, fragen Sie sich, was Sie wirklich stört und formulieren Sie die Problematik bewusst vor. So vermeiden Sie, dass es am Ende doch nur Ihre eigene schlechte Laune war, die den Kollegen nervig und unfähig aussehen lassen hat.

Die passende Gelegenheit abwarten

Wählen Sie den passenden Zeitpunkt und den richtigen Ort für Ihre Kritik.
Um eine Bloßstellung zu vermeiden, sollten Sie Ihre Kritik auf keinen Fall anbringen, wenn andere Kollegen dabei sind. Es sollte natürlich auch nicht an einem Tag sein, an dem Ihr Kollege sowieso schon schlecht gelaunt ist. Ein heiteres Gemüt ist offener und kritikfähiger.

Der Ton macht die Musik

Sprechen Sie das Problem positiv an. Sagen Sie also nicht, wie schlecht etwas war, sondern lieber, wie man es hätte besser machen können. Argumentieren Sie klar und strukturiert. Wichtig ist auch, dass Sie während des gesamten Gesprächs die Ruhe bewahren. Keine unüberlegten Kommentare –die sorgen nur für eine  negative Atmosphäre.

Achten  Sie darauf,  dass Sie keinen arroganten oder wertenden Ton anschlagen. Das wird Ihren Kollegen wütend machen, er ist dann sicherlich nicht offen für Kritik. Machen Sie Verbesserungsvorschläge.  Auf diese Wiese signalisieren Sie, dass Sie helfen und Ihren Kollegen nicht einfach nur kritisieren möchten.

Sandwich-Methode

Ein guter Weg, um Kritik zu üben, ist die Sandwich-Methode. Dabei packen Sie die Kritik zwischen zwei positive Punkte, d.h. Sie lassen Komplimente für seine Arbeit einfließen. Dadurch wirkt die Kritik weniger heftig und wird besser aufgenommen, da der Kollege sich gleichzeitig wertgeschätzt fühlt.

Wer kritisiert muss auch zuhören können

Geben Sie Ihrem Kollegen die Chance, sich zu seinem Tun zu äußern und hören Sie ihm aufmerksam zu. Vielleicht kann er Sie überzeugen. Falls nicht, dann erklären Sie ihm, warum das nicht funktioniert hat und schlagen Sie wenn möglich einen besseren Weg vor.

 

Foto: Pixabay 2191104

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