Heute schon ausreichend gekichert oder gelacht? Wenn nicht sollten Sie es nachholen, denn Lachen ist die älteste Medizin der Menschheit und scheint zu wirken. Statt Pharmazeutika zu schlucken, setzen immer mehr Stressgeplagte auf eine alternative Heil- und Entspannungsmethode: „Lachen damit kein Arzt kommt“.

Wenn wir lachen, wirkt sich das positiv auf Körper und Seele aus. Lachen kann Stress abbauen und entspannen. Beim Lachen werden Glückshormone freigesetzt, es soll sogar gegen Schmerzen helfen, das Immunsystem stärken und Heilungsprozesse beschleunigen. Es ist allerdings wichtig, ein Gespür dafür zu entwickeln, wann Humor angebracht bzw. fehl am Platz ist. Falsch eingesetzt, kann Humor auch destruktiv wirken. Zum Beispiel wenn der gut gemeinte Scherz unter Kollegen als Schadenfreude interpretiert wird.

Gesundheitsvorsprung durch Humor im Alltag

Durch Lachen wird unsere Atmung angeregt, so dass es zu einem beschleunigten Austausch von verbrauchter und sauerstoffangereicherter Luft kommt. Das fördert wiederum die Verbrennungsvorgänge im Körper, beschleunigt den Herzschlag, fördert die Durchblutung und regt die Verdauungsdrüsen an. Lachen senkt die Stresshormone Adrenalin und Kortisol. Stattdessen schüttet der Körper Endorphine (Glückshormone) aus.

Die aus der Schmerzforschung bekannten körpereigenen Botenstoffe Endorphine und Enkephaline wirken Schmerzen entgegen. Dieser Effekt wird auch intensivem Lachen zugesprochen. Scheinbar nehmen wir Schmerzen weniger wahr, wenn wir lachen. Einige Wissenschaftler führen dies auf eine Aktivierung von Endorphinen zurück.

Eine andere Erklärung ist, dass Lachen vom eigentlichen Schmerz ablenkt, da es das Gehirn beansprucht und somit weniger Platz für negative Emotionen frei ist. Wenn es heißt “Lachen befreit”, so ist damit auch die Befreiung vom urteilenden Intellekt und eingefahrenen Denkmustern gemeint. Lachend soll der Mensch Distanz zu seinen Problemen bekommen.

Organisiertes Gelächter

Hat man sich erst einmal bewusst gemacht wie gut das Lachen tut, ist es leichter damit anzufangen, in den positiven Kreislauf einzusteigen. Auch wenn Ihnen wirklich nicht zum Lachen zumute ist, lachen Sie trotzdem. So seltsam es auch klingen mag, lachen kann „trainiert“ werden.

Die Lachtherapie wurde Dr. Madan Kataria, einem indischen Arzt, ins Leben gerufen. Auf Grundlage des traditionellen Yogawissens hat er eine Methode entwickelt, welche die heilsamen Kräfte des Lachens im Menschen aktivieren soll. Durch regelmäßiges Lachtraining soll Stress abgebaut und das körperlich-geistige Wohlbefinden erhöht werden. 1995 gründete Kataria in Bombay den ersten Lachclub. Heute gibt es nicht mehr nur in Indien Zentren, in denen gemeinsam gelacht wird. Diese indische Volksbewegung hat mittlerweile weltweit Nachahmer gefunden. Auch in Deutschland treffen sich Menschen regelmäßig um gemeinsam zu Lachen.

Hier eine Liste deutscher Lachclubs und viele Infos über das Lachen.

 

Foto: Fotolia 58856549

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