Bewerbungsgespräch - Pleiten, Pech und PannenDas Bewerbungsgespräch: Die meisten verlaufen gut oder sogar sehr gut. Viele Bewerber sind tolle Kandidaten für einen Job bei Mondi. Doch manchmal läuft es einfach schief. Die kleinen Anekdoten sind es doch im Leben, die einen zum Schmunzeln bringen.

Ich habe gerade drei Geschichten von Bewerbern und ihrem Personalvermittler gehört und gleich aufgeschrieben, weil sie einfach lustig sind. Aber hinter jeder Story steckt auch ein Hinweis, wie man es in einem Bewerbungsgespräch nicht machen sollte. Fangen wir mit dem Wichtigsten an, es geht um die Bezahlung.

Über Geld spricht man nicht

Der Bewerber sitzt im Büro des Vermittlers. Es geht um eine Stelle als Schweißer. Der Vermittler geht die zu besprechenden Punkte durch. Es geht um die Schichtbereitschaft, ob der Bewerber einen Pkw besitzt und so weiter. Ganz zum Schluss, das Gespräch lief bis dahin super, fragt der Vermittler die Frage der Fragen: „Was möchten Sie denn verdienen?“

Die Antwort des Bewerbers kommt prompt: „Über Geld spricht man nicht!“ Der Vermittler kann den Bewerber nicht davon überzeugen, irgendeine Auskunft zu seinen Gehaltsvorstellungen zu machen. Immer wieder kommt derselbe Satz: „Über Geld spricht man nicht!“. Das Feld „Gehaltswunsch“ bleibt tatsächlich leer.

Meine lustig geschriebenen, aber ernstgemeinten Tipps zu diesem Bewerbungsgespräch: Fassen Sie Vertrauen zu Ihrem Personalvermittler, dem dürfen Sie ruhig sagen, was sie verdienen möchten. Und zweitens: Überlegen Sie sich am besten schon vor dem Gespräch, was Sie verdienen möchten. Das ist unheimlich hilfreich für beide Seiten.

 

Buchhalter (m/w) in 25 Std. Teilzeit

Die nächste Geschichte: Der Personalvermittler hat wieder einige Stellen in der Jobbörse ausgeschrieben. Auf die Stelle des Buchhalters (m/w) meldete sich eine Bewerberin schriftlich per Online-Formular. Doch etwas verwirrt den Vermittler im Bewerbungsschreiben. Er ruft die vollzeitsuchende Buchhaltungs-Bewerberin an und fragt sie freundlich, warum sie sich auf eine Teilzeitstelle beworben hat. Leicht pikiert antwortet die Bewerberin am Telefon: „Nein, nein, auf keinen Fall Teilzeit! Ich muss ja irgendwie überleben und Teilzeit bringt mir da nix“. Dann legt sie einfach auf. Das Gespräch ist also schnell beendet, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte.

Da frage ich Sie: Nun raten Sie mal, wen der Vermittler beim nächsten Angebot „Buchhalter (m/w) in Vollzeit“ nicht angerufen hat …

 

Staplerfahrer (m/w) mit Führerschein gesucht

Als sich der jobsuchende Staplerfahrer per Online-Formular auf die Angebote für Staplerfahrer bewirbt, trägt er ehrlich und wahrheitsgemäß ein, dass er keinen Führerschein besitzt. Das ist auch gut so, also dass er ehrlich ist. Nur leider ist für diesen Job immer ein Führerschein Klasse L beziehungsweise T erforderlich. Außerdem ist bei dieser speziellen Stelle noch ein Pkw Führerschein nötig, auch das steht in der Job-Beschreibung.

Es haben sich viele Bewerber gemeldet, der Vermittler ist damit beschäftigt, die am besten geeigneten Bewerber heraus zu suchen. Das dauert natürlich! Zwei Stapel entstehen beim Vermittler, der erste für die neuen Bewerbungsgespräche und der zweite Stapel für die Absagen.

Als der Bewerber merkt, dass die Antwort auf seine Bewerbung etwas länger dauert – er ist im zweiten Stapel gelandet – ruft er bei MONDI direkt an. Er wundert sich sehr, sagt er fast ein bisschen vorwurfsvoll, dass er bisher nicht angerufen wurde.

Meine Meinung: Kein Wunder! Was nicht passt, passt eben nicht. Also erstmal ist es super, dass der Staplerfahrer telefonisch nachgefragt hat. Doch wie kann man lange Wartezeiten vermeiden? Indem man sich auf passende Stellen bewirbt! Oder sagen wir mal so: Die Grundvoraussetzungen sollte man schon erfüllen können. Wenn es sich um kleine Abweichungen handelt, dann kann man es als Bewerber natürlich dennoch versuchen. Aber ohne jeglichen Führerschein den Staplerfahrer geben zu wollen, kann man einfach vergessen!

 

Ich hoffe, Sie hatten ein wenig Spaß mit den kleinen Geschichten, die das Leben in einem Bewerbungsgespräch so schreibt. Wenn ich die nächsten Anekdoten höre, denke ich wieder daran, diese für Sie aufzuschreiben, damit wir wieder ein wenig schmunzeln können. Bis dahin! Ihnen wünsche ich natürlich ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch – ohne Pleiten, Pech und Pannen.

 

Foto: pixabay 627033, CC0 Public Domain

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