Während die Natur im Frühjahr zu Höchstleistungen auffährt, leiden viele Menschen an einem verstärkten Schlafbedürfnis, Antriebslosigkeit und „reizender“ Laune. Experten können die Frühjahrsmüdigkeit nur teilweise erklären. Wir haben Tipps, mit denen Sie sich frühjahrsfit machen und die sonnigen Tage zwischen März und Juni frisch und erholt genießen.

Rund 50% der deutschen Bevölkerung leidet unter dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Menschen mit niedrigem Blutdruck sind am häufigsten betroffen. Eine umfassende wissenschaftliche Erklärung gibt es dafür bislang noch nicht, Experten sind sich aber sicher, dass die Temperaturschwankungen zu Beginn des Frühjahrs unserem Körper zu schaffen machen.

Die höheren Frühlingstemperaturen weiten unsere Blutgefäße. Die Folge ist, dass der Blutdruck sinkt und wir uns schlapp fühlen. Wenn im Frühjahr wieder häufiger und länger die Sonne scheint, schaltet der Körper die Hormonproduktion um – vom „Schlafhormon“ Melatonin auf das Glückshormon „Serotonin“. Bis sich Hormonhaushalt und Biorhythmus wieder eingependelt haben, dauert es ein bisschen und das kann ebenfalls zu Befindlichkeitsstörungen führen.

So Sagen Sie der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf an

Jammern hilft bekanntlich wenig. Unterstützen Sie Ihren Körper lieber aktiv dabei, die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden. Hier sind unsere Tipps gegen den saisonalen Jetlag:

  • Bevor Sie aufstehen, recken und strecken Sie sich ausgiebig im Bett. Das bringt den Kreislauf auf Touren.
  • Wechselduschen härten das Immunsystem ab. Ähnlich positiv wirken Sauna-Gänge auf den Körper.
  • Viel Bewegung an der frischen Luft und Spaziergänge im Sonnenlicht kurbeln den Hormonhaushalt an.
  • Überfordern sie sich nicht: Lassen Sie einen aktiven Tag mit einem gemütlichen Abend ausklingen.
  • Essen Sie viel Gemüse und Obst. Viele Sorten enthalten ebenfalls Serotonin und tun Ihrem Körper gut. Außerdem helfen sie gegen den „Winterspeck“.
  • Powernapping: Anstatt die Müdigkeit zu bekämpfen, gönnen Sie sich ein kurzes Schläfchen auf dem Bürostuhl.
  • Gehen Sie früh zu Bett und schlafen Sie mindestens sieben bis acht Stunden pro Nacht.

Vorsicht bei dauerhaftem Formtief

Nach einer Umstellungsphase von rund zwei Wochen sollte die Frühjahrsmüdigkeit überwunden sein. Wenn die Symptome über mehrere Monate anhalten, lassen Sie dies unbedingt ärztlich abklären. So können Sie sichergehen, dass nicht möglicherweise eine Erkrankung dahinter steckt.

Einen schönen Frühling wünscht Ihnen Ihr MONDI-Team!

 

 

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