Unser Immunsystem schützt uns vor Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren. Solange unsere körpereigene Abwehr intakt ist, stellt sie einen wirkungsvollen Gesundheitsschutz dar. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, haben Krankheitserreger leichtes Spiel und die nächste Erkältung ist vorprogrammiert.

Mit diesen Tipps stärken Sie Ihre Abwehrkräfte:

Ausgewogene Ernährung

Nur wenn unser Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, kann er sich auf den Kampf gegen umherschwirrende Krankheitserreger konzentrieren. Eine gesunde Ernährung stellt somit die Basis für ein starkes Immunsystem dar. Achten Sie also darauf, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Besonders Obst und Gemüse sind wichtig. Als Faustregel gilt, dass Sie davon täglich fünf Hände voll zu sich nehmen sollten. Neben Obst und Gemüse sollten Sie auf einen abwechslungsreichen Mix aus verschiedenen Lebensmitteln zurückgreifen, so gewährleisten sie eine optimale Versorgung an Vitaminen und Mineralstoffen. Als Herbstgemüse sind Kürbis, Karotten, Pastinaken, Kohlrabi und Champignons besonders empfehlenswert. Gerne dürfen es auch fettarme Milchprodukte, Vollkornprodukte und einmal in der Woche Fisch sein.

 

Ingwer gilt als echtes Allround-Talent: Die Wurzel soll nicht nur bei Verdauungsbeschwerden Wunder wirken, sondern auch unser Immunsystem stimulieren können. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung hat sich besonders ein Ingwertee als hilfreich erwiesen: Geben Sie dafür einige Scheiben Ingwer in einen Topf und fügen Sie einen Liter Wasser hinzu. Lassen Sie die Flüssigkeit anschließend eine Viertelstunde lang kochen. Nehmen Sie die Ingwerstücke heraus und verfeinern Sie den Tee nach Belieben mit Honig oder Zitrone.

Gehen Sie raus in die Natur und bewegen Sie sich

Regelmäßige Bewegung bringt unseren Körper in Schwung, kurbelt aber auch das Immunsystem an. Planen Sie pro Woche mindestens dreimal eine halbe Stunde ein. Beim Sporttreiben werden nicht nur unsere Muskeln, sondern auch die Abwehrzellen unseres Körpers gestärkt. Dadurch können Krankheitserreger bei einem drohenden Infekt schneller und effektiver bekämpft werden. Übertreiben sollten Sie es allerdings nicht: Denn wenn Sie sich beim Sporttreiben zu sehr belasten, müssen Sie mit negativen Auswirkungen auf Ihre Abwehrkräfte rechnen. Wenn Sie bereits erkältet sind, dann sollten Sie Ihrem Körper eine Trainingspause gönnen, bis es Ihnen wieder besser geht.

Sonne tanken

Treffen Sonnenstrahlen auf unsere Haut, bildet sie Vitamin D. Das aktiviert unsere Killerzellen. Nutzen Sie deswegen die Mittagspause oder zumindest das Wochenende für einen Spaziergang an der frischen Luft.

Ab in die Sauna

Ist es draußen nass und kalt,  tut die warme Luft in der Sauna nicht nur unserer Seele gut. Regelmäßige Saunabesuche tragen auch dazu bei, unser Immunsystem zu stärken. Durch den ständigen Wechsel von heiß und kalt werden unsere Gefäße trainiert und können sich dadurch besser an wechselnde Temperaturen anpassen. Um die Gefäße optimal zu trainieren, sollten Sie nicht nur in der kalten Jahreszeit, sondern auch im Sommer ab und zu in die Sauna gehen. Vorsicht: Sind Sie bereits erkältet, sollten Sie besser auf einen Besuch in der Sauna verzichten. Ansonsten kann der Körper durch die großen Temperaturschwankungen zu stark belastet werden.

Entspannung

Stress ist einer der Hauptfaktoren, der zu einer Schwächung des Immunsystems führen kann. Fühlt man sich durch berufliche oder private Probleme ständig überlastet, schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus, das die Aktivität des Immunsystems hemmt. Ist das Immunsystem geschwächt, können Krankheitserreger im Körper leichter eine Infektion auslösen. Versuchen Sie deswegen gerade in stressigen Phasen gezielt Ruhepausen in Ihren Alltag zu integrieren.

Genügend Schlaf

Ausreichend Schlaf ist enorm wichtig für unsere Gesundheit. Wer zu wenig schläft, ist anfälliger für Infekte. Während der Nacht arbeitet unser Immunsystem nämlich auf Hochtouren, beispielsweise nutzt es die nächtliche Ruhepause, um vermehrt weiße Blutkörperchen zu produzieren.

Wie viel Schlaf der Mensch braucht, ist dabei von Person zu Person unterschiedlich. Im Durchschnitt schlafen die Deutschen zwischen sechs und acht Stunden pro Nacht. Ein deutliches Indiz für eine ausreichend lange Schlafphase ist, dass Sie sich am nächsten Morgen frisch und ausgeruht fühlen.

Händewaschen ist Pflicht

Hygiene ist ebenfalls entscheidend für die Erkältungsprophylaxe. Machen Sie es sich zur Routine, immer gleich die Hände zu waschen, wenn Sie zu Hause oder im Büro ankommen. Dabei Seife auch zwischen den Fingern 20 bis 30 Sekunden verreiben, dann sorgfältig abspülen und abtrocknen.

Nasenspülung

Heizungsluft trocknet die Nasenschleimhaut aus, dadurch können Keime die Hautbarriere leichter passieren. Regelmäßige Nasenduschen helfen, die Keime aus der Nase zu spülen und die Schleimhaut feucht zu halten.

 

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