job mot travail accroché à hameçon crochetDie eher düsteren Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft scheinen bisher kaum Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu haben: Im dritten Quartal zählte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) 42,9 Millionen Erwerbstätige – das sind 384.000 bzw. 0,9 Prozent Arbeitnehmer und Selbstständige mehr als im Vorjahresquartal. Üblicherweise steigt die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal saisonbedingt an, die von Destatis gestern veröffentlichten Zahlen entsprechen allerdings einem neuen Rekordhoch.

„Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne verzeichnete der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit + 111 000 Personen (+ 1,1 %), gefolgt von Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit + 97 000 Personen (+ 1,0 %) und den Unternehmensdienstleistern mit + 89 000 Personen (+ 1,6 %)“, teilt Destatis auf seiner Website mit. Zuwächse gab es auch im Produzierenden Gewerbe mit einem Plus von 36.000 Stellen (+ 0,4 %), dem Baugewerbe mit 14.000 neuen Arbeitsplätzen (+ 0,6%) und dem Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 12 000 Personen (+ 1,8 %). Trotzdem hebt Destatis hervor, dass der Anstieg der Gesamterwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal „im dritten Quartal 2014 weiterhin überwiegend auf die Dienstleistungsbereiche“ entfiel.

Auf „Tagesspiegel Online“ begründet der Konjunkturexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Simon Junker, den positiven Trend: „Bei dem kräftigen Beschäftigungsaufbau – trotz der zuletzt eher schlappen Konjunktur – spielt wohl auch eine Rolle, dass die Unternehmen ihren Beschäftigtenstand langfristig planen“, so Junker. „Nach Möglichkeit stellen sie qualifizierte Mitarbeiter ein und passen den Arbeitseinsatz bei Bedarf etwa über eine Reduktion der Arbeitszeit an.“ Bei der Zahl der Erwerbstätigen für das Gesamtjahr erwartet Junker einen Anstieg von 0,8 bis 0,9 Prozent. Unklar ist, wie sich die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes ab 2015 darauf auswirkt. Ökonomen gehen von einem Wegfall von bis zu 200.000 Arbeitsplätzen aus.

Quelle: www.personaldienstleister.de, 19.11.2014

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