Frau Zeitarbeit

Sie suchen einen Job. Eine neue Arbeitsstelle, mit der Sie (endlich) zufrieden sind. Schon mal an Zeitarbeit gedacht?

Mal ehrlich: Wer kann es sich schon leisten, keinen Lohn oder Gehalt zu bekommen? Für mich war das undenkbar. Doch der richtige Job, mit dem man zufrieden ist, wächst nicht auf dem Baum. Den kann man nicht abpflücken wie einen reifen Apfel.

Es braucht Zeit. Und manchmal ist Zeitarbeit zum Überbrücken da eine gute Lösung.

 

Zeitarbeit als Sprungbrett für einen festen Job

Ich brauchte möglichst schnell wieder einen Job. Da war mir die Suche in den Zeitungen bei den Stellenanzeigen zu langwierig. Der Bewerbungsprozess kann dauern. Man wartet ungeduldig auf eine Antwort. Und dann kommt womöglich auch noch eine Absage.

Ich hätte mich lieber sofort vorgestellt. Meine Art ist es, mit einem ersten Eindruck mein Gegenüber zu überzeugen. Unterlagen? Klar, die hätte ich danach – bei Interesse – gern nachgereicht. Aber so läuft es auf dem Arbeitsmarkt leider nicht. Da zählt erstmal Papier.

Ich ging also zum Arbeitsamt (so hieß die “Agentur für Arbeit” zu der Zeit noch). Dort fragte ich meine Beraterin, ob sie nicht einen Tipp für mich hätte. Ich hatte Glück. Sie gab mir einen guten Ratschlag. Wobei ich die Idee “Zeitarbeit” erst gar nicht so gut fand. Aber das änderte sich schnell.

Auf dem Weg in die Zeitarbeit

Ich bin jemand, die Nägel mit Köpfen macht. Am nächsten Tag dachte ich mir: “Ich schaue mir die Zeitarbeitsfirma einfach mal an.” Wenn ich einen ersten guten Eindruck habe, dann mache ich gern einen weiteren Termin, wenn man gerade keine Zeit für mich hat. Und wenn es passt, dann passt es. Natürlich ist es besser, wenn man vorher anruft. Dann hat die Personal-Disponentin auch Zeit. Bei mir lief es aber noch viel überraschender ab.

In typischer Büro-Kleidung ging ich von zu Hause los. Ich stand vor dem Gebäude. Ah, der Aufzug. Ich ging in die Kabine. Mit mir zusammen kam eine sympathische Frau in den Lift. Sie wusste scheinbar genau, wohin sie wollte. Wir sahen uns an und grüßten freundlich: “Guten Tag!” Mein Blick fiel zurück auf die Etagen-Knöpfe des Aufzugs. Wo war der richtige Knopf? Die freundliche Dame fragte mich, wo ich hin möchte und ob sie mir helfen könne. Ich trug mein Anliegen vor. Sie lächelte über das ganze Gesicht: “Dann möchten Sie ja zu mir”, sagte sie.

Das Eis war damit gebrochen. Schon im Aufzug hatte ich sozusagen einen Teil des Bewerbungsgesprächs hinter mir. Allein durch Freundlichkeit und Höflichkeit sowie meiner natürlichen Offenheit hatte ich bestimmt schon einige Pluspunkte bei ihr.

Gemerkt habe ich mir: Eine Bewerbung oder ein Vorstellungsgespräch fängt nicht erst im Büro des Personalverantwortlichen an. Wichtig ist: Schon wenn man die Wohnungstür zumacht geht’s los. Wer auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch ist, befindet sich eigentlich längst auf dem Arbeitsmarkt. Alle Personen, die einem begegnen, könnten für einen wichtig sein.

Ergebnis des Bewerbungsgesprächs

Ich hatte mir erst mal keine großen Hoffnungen gemacht. Der Arbeitsmarkt war damals total überlaufen. Ob die Firma mich überhaupt als Zeitarbeitskraft aufnimmt? Das stellte ich insgeheim in Frage. Doch das Gegenteil passierte.

Die Personaldisponentin fragte mich – nach einigen Angaben zu meiner Person, die ich ihr gab – ob ich denn übermorgen schon einspringen könnte? Ich war baff. So schnell ein so gutes Angebot zu bekommen, das hätte ich nicht zu träumen gewagt. Sie freute sich mit mir. Wir besprachen sofort die Einsatzplanung. Die Disponentin gab mir auch noch ein paar hilfreiche Tipps aus ihrer langjährigen Erfahrung mit ihren Kunden, den Firmen. Dafür war ich ihr sehr dankbar.

Für mich war der erste Schritt zur Zeitarbeit der richtige. Ich habe wertvolle Erfahrungen sammeln können. Ziemlich schnell war ich später wieder in einer festen Anstellung. Wichtig ist, dass die Qualifikationen mit dem Job übereinstimmen. Das hat meine Personaldisponentin zu der Zeit sehr gut arrangiert. Wenn es mal im Job nicht mehr weitergeht, dann nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern andere Wege gehen. Das habe ich gelernt.

Foto: pixabay 113355, CC0 Public Domain

Telefon

TELEFON

Rufen Sie uns an. Unsere Mitarbeiter
sind gern für Sie da.

 

E-Mail

E-MAIL

Schreiben Sie uns eine E-Mail.

 
XING
Facebook
RSS
 
FAQ Arbeitnehmer